Dienstag, 29. Juli 2008

Vorwort

Hallo miteinander,

schon seit mindestens fünfzehn Jahren wollte ich ein Buch mit dem Titel "Gesundes Fast Food" schreiben, bin aber nicht dazu gekommen. Wenn ich viel Zeit zum Bücherschreiben hätte, würde ich nicht Fast Food kochen.
;-)

Deshalb dachte ich, ich lasse die Welt über ein Blog an meinen Lieblingsrezepten Teil haben. Mir genügt es, berühmt zu werden. Reich muss gar nicht sein.

Zur Geschichte dieser Rezepte: Seit fünfzehn Jahren führe ich meinen eigenen Haushalt. Da ich experimentierfreudig bin und gerne gut esse, habe ich vieles ausprobiert, was man in keinem Kochbuch findet. Ich wollte auf gesunde Nahrung nicht verzichten, auch wenn bei mir das Kochen nebenher gehen muss. Wenn ich viel Zeit habe, backe ich natürlich auch gerne mal einen Käsekuchen oder koche ein Drei-Gänge-Menü. Aber im Alltag sieht das Kochen bei mir eher so aus, dass ich nach der Arbeit spät in die Wohnung stürme, in der Küche irgendetwas zusammen rühre, auf den Herd oder in den Backofen schiebe und dann die Küche verlasse, um die Post durchzusehen oder E-Mails zu schreiben, die Waschmaschine zu füllen oder die Balkonpflanzen zu gießen. Was man eben so macht. Momentan leide ich auch noch darunter, dass es in unserer Kantine mittags oft nur Fleisch mit Beilage gibt. Dann müssen abends die Vitamine her!

Man kann darüber diskutieren, was "gesund" denn nun eigentlich bedeutet. Ich würde mal sagen, dass meine Gerichte immer einen Tick gesünder sind als die bekannte Fast Food Variante. Ernährungstechnisch habe ich schon einiges ausprobiert: vegetarisch, vegan, Trennkost. Daher sind einige der Rezepte für eine solche Ernährung geeignet. Besonders wichtig sind mir die Vermeidung von Zucker (wegen meiner Neurodermitis) und von Glutamaten (wegen der Allergien). Man glaubt gar nicht, was es ausmacht, wenn man diese beiden Gifte weg lässt! Kalorienreduktion ist übrigens unwichtig für mich. Es lebe die Sahne!

Ein weiterer Aspekt ist mir noch wichtig: Die Gerichte sollen nicht nur schnell und mit wenig Aufwand zuzubereiten sein (maximal 30 Minuten, meist weniger als 20 Minuten), sondern vor allem auch keine besonderen Werkzeuge benötigen oder Zutaten, die man nicht überall erhalten kann. Oder nur selten. Ich weiß ja nicht, was Ihr in Eurer Küche vorrätig habt.

So viel für die Einleitung. Ich werde dann die nächsten Tage nach und nach meine Lieblingsrezepte eintippen und danach gibt es eben immer dann Neues, wenn ich wieder etwas erfolgreich ausprobiert habe.

Herzliche Grüße und viel Glück beim Nachkochen!
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