Mittwoch, 30. Juli 2008

Bratapfel

Und da wir schon bei Desserts sind... Das folgende Rezept habe ich selbst kreiert durch Kombination verschiedenster Rezepte aus Büchern. Mein Problem bestand darin, dass ich am Samstagabend oft spontan Bratapfel machen wollte und leider nicht alle der exotischen Zutaten vorrätig hatte. Das einzige, was ich für mein eigenes Rezept extra zukaufen muss, ist das Pflaumenmus und das gehörte eine Zeitlang bei mir ohnehin zu den Grundnahrungsmitteln, die nie ausgehen.

Man nehme ein oder zwei Äpfel pro Person, je nach Größe und ob die Äpfel als vollwertiges Abendessen oder als Nachtisch geplant sind. Mit einem Messer das Kerngehäuse ausstechen (bis auf den Bürtzel). Füllung in einem Schüsselchen zusammen rühren: Pflaumenmus (darf ruhig etwas mehr sein, die Füllung schmeckt auch ohne Apfel) mit Zimt und geriebenen Nüssen/ Mandeln mischen. Wenn man da hat, auch Rosinen oder Zitronat. Gut verrühren und dann in die Äpfel füllen. Wenn man eine besonders dicke Kruste haben möchte, kann man Mandeln oder Semmelbrösel auf die Füllung streuen und noch eine Haube Butter drauf geben, aber die Füllung wird auch so schön knusprig. Äpfel und eine Bodendecke Wasser in eine Auflaufform geben und in den Ofen schieben. In zwanzig Minuten sind sie fertig. Die Zubereitungszeit ist minimal, kommt auf die Menge an.

Bratapfel hat sich sehr bewährt als spätes Abendessen, weil sie erstaunlich satt machen, ohne dass sie schwer im Magen liegen. Sie halten einen also nicht vom Schlafen ab.

An Apfelsorten kann man wirklich alles nehmen. Boskop hat den Vorteil, dass er sehr groß ist (d.h. man kann große Löcher bohren und sehr viel Füllung unterbringen) und beim Kochen nicht matschig wird. Aber nach zwanzig Minuten war noch nie ein Apfel derart matschig, dass es Probleme gegeben hätte. Die Haut hält sie ja zusammen. ;-)

gebackene Banane

Fangen wir doch heute Morgen mit dem Nachtisch an. :-)
Das folgende Rezept habe ich im asiatischen Restaurant abgeschaut und nachgekocht. Um wegen der Kochzeiten sicher zu sein, habe ich gestern Abend nochmal eine gebacken Banane gebrutzelt und etwas experimentiert. Hier also das Rezept für einen zuckersüßen aber zuckerfreien Nachtisch:

Man nehme eine Banane pro Person und lege sie in eine Auflaufform. Dann träufle man Honig über die Banane, so dass sie oben ganz bedeckt ist davon. Ab in den Ofen. Nach zehn Minuten ist sie so weit. Wenn man sie in der Auflaufform serviert, spart man Geschirr und kann auch gleich den heruntergelaufenen Honig aus der Form aufdippen.

Für solche Kleinigkeiten verwende ich übrigens einen Minibackofen. Der braucht nur 10% der Energie eines richtigen Ofens und ist auch im Null-komma-nix heiß. Und wir wollten ja Zeit sparen!

Gestern habe ich neugierdehalber ausprobiert, wie die Banane wird, wenn man sie nicht mit Honig vollträufelt, sondern entweder gar nicht oder mit Butter. Beides ist nicht empfehlenswert. Ohne Honigdecke wid sie ziemlich hässlich. Das wollt ihr gar nicht sehen.

Übrigens gibt es gebackene Banane bei mir besonders dann, wenn die Früchte schon etwas zu unappettitlich braun sind, um sie roh zu essen. Nach dem Backen sehen sie alle gleich aus, ob sie vorher grün, gelb oder braun gescheckt waren und der Geschmack ist auch derselbe. Ein ideales Rezept zur Resteverwertung also.

Trotzdem guten Appettit!
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