Mittwoch, 17. September 2008

Suppen

Und noch ein kurzer Abschnitt über Suppen. Natürlich gibt es bei mir keine Tütensuppen! Die gehen auch nicht wirklich schneller. Lang dauert die Suppenbereitung vor allem, wenn man erst das Gemüse anbrät und weil das Wasser eine Weile braucht, um heiß zu werden.

Das Gemüse oder Fleisch oder andere Suppenzutaten erst in Fett anzubraten und dann mit Wasser abzulöschen ist zwar eine feine Sache, verbietet sich aber bei einer Fast Food Suppe. Entweder muss man sich an halbgare Zwiebeln gewöhnen oder fertig angebratene kaufen. Ich persönlich mag sie nicht so dunkel wie die Fertigzwiebeln und lasse die Zwiebeln dann weg, wenn es schnell gehen soll.

Das Wasser für die Suppe wird schneller heiß, wenn man es parallel im Wasserkocher aufkocht, während der Topf schon mit etwas kaltem Wasser auf dem Herd steht.

Soll die Suppe angedickt werden, empfehle ich, das Mehl oder die Kartoffelstärke in besagtes kaltes Wasser einzurühren. Auch die fein gemahlenen Gewürze tue ich dann schon dazu. In heißem Wasser klumpen die Pulver. Grieß oder Kräuter kann man auch ins heiße Wasser kippen.

Für die Fast Food Suppe eignen sich alle Zutaten, die man nicht lange zu kochen braucht, z.B. Zucchiniwürfel, Pilzscheiben, Käsewürfel, Tomatenwürfel, Wurststücke, Speck. Aber auch anderes Gemüse kann man hinein tun, wenn es fein genug geschnitten oder gerieben ist.

Sahne oder Milch füge ich erst zum Schluss dazu, damit die Suppe nicht so leicht überkocht.

rote Linsen

Die roten Linsen habe ich erst neulich entdeckt. In unserem Supermarkt stehen sie im Regal "Ethno Food". Sie sind roh unnatürlich orangefarben, aber wenn man sie kocht, werden sie braun und schmecken auch genauso wie ihre etwas größeren, braunen Verwandten. Allerdings sind die getrockneten roten Linsen in zehn Minuten durch, während die normalen braunen locker 40 Minuten und länger brauchen.

Salate

Salate sind gesund, allerdings oft aufwändig. Beispielsweise das Waschen verschiedener Blattsalate bereitet einen Aufwand, wie man ihn für Fast Food nicht investieren möchte. Auch Kleinschneiden und -reiben kostet bei manchem Gemüse besonders viel Zeit. Daher empfehle ich die folgenden Gemüse für schnelle Salate aus frisch und ganz gekauften Zutaten:
- Chinakohl (ist normalerweise recht sauber und wenn man mehrere Blätter aufeinander legt auch schnell geschnitten; vor allem hält er sich im Kühlschrank wochenlang)
- Tomaten (nur mit scharfem Messer schnell geschnitten!)
- Erbsen, Bohnen oder Kichererbsen aus der Dose (sind normalerweise so gut durchgekocht, dass man sie auch kalt essen kann)
- Frühlingszwiebeln
- Avocado
- Pilze
- Obst wie Trauben oder Banane schmecken super in Salat, auch Nüsse und Kerne (z.B. Sonnenblumenkerne) -> Möglichkeiten für exotische Kreationen tun sich auf!

Natürlich kann man auch einiges Gemüse fertig gewaschen, geschnitten und geraspelt kaufen, aber das verwende ich nicht. Ich hätte da Angst vor Schimmel. Und Gemüse verliert ja seine Vitamine ab dem Moment, wo es geschält und zerschnitten wird und an die Luft kommt.

Damit der Salat vollwertig wird, kann man noch geräucherten Fisch oder Fisch in der Dose dazu kaufen oder Käsewürfel hinein schneiden. Gekochte Eier sind auch super, wenn zufällig gerade welche da sind.

Fertigsalatsoßen verwende ich keine wegen der Glutamate. Wenn man kühn genug ist, kippt man einfach Öl über den Salat und würzt nach Gefühl. Essig kann dazu, muss aber nicht. Statt Essig schmecken auch Fruchtsäfte gut (v.a. Zitrone oder Orange) oder Naturjoghurt. Was Gewürze angeht, hat man dieselbe Vielfalt zur Auswahl wie bei warmen Gerichten. Beispielsweise liebe ich Kichererbsensalat mit Couscous-Gewürz oder Tomatensalat mit Pizzagewürzen.

Wilde Kartoffeln

Wilde Kartoffeln sind quasi Pommes zum Selberbauen ohne Fritteuse. Man wäscht die Kartoffeln. Schälen kann man sie auch noch, aber ich persönlich esse die Schale mit. Das spart Zeit und angeblich enthalten die Schalen Vitamine. Ich finde auch, dass knusprige Kartoffelschalen sehr gut aussehen und gut schmecken. Aber das kann man halten, wie man will.

Die Kartoffeln werden in Scheiben geschnitten, bei mir ein mal längs in der Mitte und dann nochmal jede Kartoffelhälfte längs halbiert. Die Scheiben legt man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Für zwei Personen rechne ich ein ganzes Blech, wenn man sonst nichts dazu isst. Dann schütte man Öl in ein kleines Schälchen und pinsle die Kartoffeln oben mit dem Öl ein. Im vorgeheizten Backofen sind die Kartoffeln in 20 Minuten durch.

Ofenschlupfer

Dieses Rezept ist uralt und stammt nicht von mir. Man braucht hierfür trocken gewordenes Brot oder Brötchen, ca. 1-2 Brötchen pro Person. Am besten weiß, denn mit Vollkorn schmecken die Ofenschlupfer leider nicht.

Das trockene Brot und Rosinen in einer Schüssel in Milch oder Wasser legen. Dann Äpfel waschen, in Würfel oder Schnitze schneiden und in eine Auflaufform legen. Anschließend das eingeweichte Brot aus der Flüssigkeit nehmen und auf die Äpfel legen. Ei in die Flüssigkeit mischen (pro Person eines), außerdem Zimt und Honig. Die Flüssigkeit gießt man dann über das Brot, so dass es vollständig damit benetzt wird. Unbenetzte Brotkanten werden beim Backen dunkel und knusprig. Das kann man mögen, muss aber nicht. Der Ofenschlupfer ist im vorgeheizten Ofen in 20 Minuten durch.
logo

Gesundes Fast Food

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Mandel-Eis
Doch, ich koche noch. Es wiederholt sich aber. Der...
Geschichten-Manufaktur - 27. Jul, 18:36
Zucchini-Auflauf sauer
Dieses Resteessen lässt sich beliebig variieren: Man...
Geschichten-Manufaktur - 21. Jun, 20:58
Not macht erfinderisch
Nicht immer geht man vor dem Kochen extra einkaufen....
Geschichten-Manufaktur - 8. Mär, 09:18
Chai kostengünstig
Eine ganze Weile lang habe ich vergeblich versucht,...
Geschichten-Manufaktur - 23. Jan, 16:43
gefüllte Paprika vegetarisch
Damit die Paprika in den Minibackofen passen, habe...
Geschichten-Manufaktur - 18. Aug, 13:24

Links

Suche

 

Status

Online seit 6094 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 27. Jul, 18:36

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren