Fast Apfelstrudel
Angeregt durch den letzten Beitrag über Äpfel habe ich gestern früh nochmal mit Obst experimentiert. Ich liebe Apfelstrudel, aber den Strudelteig vorzubereiten und auszurollen dauert ja ewig. Außerdem ist er immer irgendwo undicht und der Saft läuft heraus (besonders bei Zwetschgenstrudel). Also habe ich eine Schnellvariante entwickelt.
Die Füllung rührt man wie üblich zusammen. Für den Apfelstrudel nahm ich zwei kleine Äpfel (für eine Portion) in Stückchen geschnitten, eine Prise Zimt und einen Tropfen Rum-Aroma, eine Handvoll Rosinen und Mandeln nach Geschmack. (Laut Rezept nehme man 100-200g Rosinen und 100g gehackte Nüsse oder Mandeln auf 1,5 kg Äpfel. Viel Spaß beim Umrechnen! Im Prinzip ist es egal, wie viel es ist.) Laut Rezept in meinem Kochbuch soll man noch mit Zucker süßen. Süßstoff tut es auch. Ich habe ganz darauf verzichtet, denn das Obst ist ja schon süß genug.
Ähnlich wie oben habe ich noch einen Zwetschgenstrudel gemacht. Einfach die Äpfel durch fünf Zwetschgen ersetzt und fertig.
Ganz ohne Teig wollte ich das Obst dann doch nicht der Ofenhitze aussetzen. Normalerweise bedecke ich Aufläufe mit Semmelbröseln und Butter. Leider waren keine Semmelbrösel greifbar. Also mischte ich schnell einen Mürbteig, drücke ihn flach und legte ihn als Deckel auf den Auflauf. Den Mürbteig habe ich statt mit Zucker mit Zimt gewürzt, so dass er auch irgendwie süß wirkte.
Die Zwetschgen waren nach 10 Minuten im Minibackofen gar, die Äpfel erst nach 15 Minuten.
Die Aufläufe eigneten sich ausgezeichnet als Frühstück kurz vor dem Jogging. Sie geben Kraft, ohne zu belasten. Da ich Müsli nicht mag, werde ich jetzt wohl öfter Fast Strudel frühstücken. :-) Mit Quark funktioniert es sicher auch.
Noch ein Hinweis zum Kleinschneiden von Obst und Gemüse: Für kleine Portionen lohnt sich kein Gerät, das man dann wieder sauber machen muss. Ich habe darum ein Gemüsemesserchen, das zwar scharf genug für Gemüse ist, aber nicht so scharf, dass es mir die Finger zerschneiden würde. Damit schneide ich in der Luft, gegen den Finger. Äpfel und anderes runde Obst/ Gemüse wird in Streifen oder Schnitze geschnitten und diese dann quer zerkleinert. In großes längliches Obst/ Gemüse wie Kartoffeln, Karotten oder Zucchini schneide ich der Länge nach ein Karomuster bis zur Hälfe (meistens zwei Quer- und zwei Längsschnitte) und dann scheibenweise die Würfel runter. Und dann wird wieder eingeschnitten und so weiter. Das geht schnell und als Geschirr fällt nur ein Messerchen an.
Das Kleinschneiden ist sehr wichtig, weil es die Kochzeit verringert. Kartoffeln beispielsweise brauchen als ganze Knolle 30-40 Minuten zum Kochen, ab dem Moment, wo das Wasser kocht, was ja auch schon lange dauern kann. In Würfel geschnittene Kartoffeln sind in 15 Minuten durch und man braucht weniger Wasser. Bei Aufläufen wird das Gemüse oft, wenn ungeschnitten, überhaupt nicht gar.
Die Füllung rührt man wie üblich zusammen. Für den Apfelstrudel nahm ich zwei kleine Äpfel (für eine Portion) in Stückchen geschnitten, eine Prise Zimt und einen Tropfen Rum-Aroma, eine Handvoll Rosinen und Mandeln nach Geschmack. (Laut Rezept nehme man 100-200g Rosinen und 100g gehackte Nüsse oder Mandeln auf 1,5 kg Äpfel. Viel Spaß beim Umrechnen! Im Prinzip ist es egal, wie viel es ist.) Laut Rezept in meinem Kochbuch soll man noch mit Zucker süßen. Süßstoff tut es auch. Ich habe ganz darauf verzichtet, denn das Obst ist ja schon süß genug.
Ähnlich wie oben habe ich noch einen Zwetschgenstrudel gemacht. Einfach die Äpfel durch fünf Zwetschgen ersetzt und fertig.
Ganz ohne Teig wollte ich das Obst dann doch nicht der Ofenhitze aussetzen. Normalerweise bedecke ich Aufläufe mit Semmelbröseln und Butter. Leider waren keine Semmelbrösel greifbar. Also mischte ich schnell einen Mürbteig, drücke ihn flach und legte ihn als Deckel auf den Auflauf. Den Mürbteig habe ich statt mit Zucker mit Zimt gewürzt, so dass er auch irgendwie süß wirkte.
Die Zwetschgen waren nach 10 Minuten im Minibackofen gar, die Äpfel erst nach 15 Minuten.
Die Aufläufe eigneten sich ausgezeichnet als Frühstück kurz vor dem Jogging. Sie geben Kraft, ohne zu belasten. Da ich Müsli nicht mag, werde ich jetzt wohl öfter Fast Strudel frühstücken. :-) Mit Quark funktioniert es sicher auch.
Noch ein Hinweis zum Kleinschneiden von Obst und Gemüse: Für kleine Portionen lohnt sich kein Gerät, das man dann wieder sauber machen muss. Ich habe darum ein Gemüsemesserchen, das zwar scharf genug für Gemüse ist, aber nicht so scharf, dass es mir die Finger zerschneiden würde. Damit schneide ich in der Luft, gegen den Finger. Äpfel und anderes runde Obst/ Gemüse wird in Streifen oder Schnitze geschnitten und diese dann quer zerkleinert. In großes längliches Obst/ Gemüse wie Kartoffeln, Karotten oder Zucchini schneide ich der Länge nach ein Karomuster bis zur Hälfe (meistens zwei Quer- und zwei Längsschnitte) und dann scheibenweise die Würfel runter. Und dann wird wieder eingeschnitten und so weiter. Das geht schnell und als Geschirr fällt nur ein Messerchen an.
Das Kleinschneiden ist sehr wichtig, weil es die Kochzeit verringert. Kartoffeln beispielsweise brauchen als ganze Knolle 30-40 Minuten zum Kochen, ab dem Moment, wo das Wasser kocht, was ja auch schon lange dauern kann. In Würfel geschnittene Kartoffeln sind in 15 Minuten durch und man braucht weniger Wasser. Bei Aufläufen wird das Gemüse oft, wenn ungeschnitten, überhaupt nicht gar.
Geschichten-Manufaktur - 4. Aug, 11:06