Ganz kalorienarm ist diese Tiramisu-Variante nicht, aber schnell gemacht. Das folgende Rezept reicht für zwei Portionen. Man braucht dafür eine 250g-Packung Frischkäse, Obst und drei bis vier Zwiebäcke plus ein paar weitere Kleinigkeiten, siehe unten.
Man nehme zwei Wiskey-Gläser (oder auch andere Gläser oder Tassen) und eine kleine Schüssel. In der Schüssel rührt man Kakaopulver dick mit Wasser an. Man kann das Wasser auch ganz oder teilweise durch Amaretto ersetzen. In die Gläser zerkrümelt man jeweils einen halben Zwieback und gießt dann denn Kakao darüber. Dann spült man schnell die Schüssel aus und füllt den Frischkäse hinein. Diesen verrührt man mit etwas Sahne oder Milch, damit er flüssiger wird. Dann schmeckt man ihn noch mit Vanille und Süßstoff ab. Nun bedeckt man den Zwieback mit einer Schicht Frischkäse. Dann das Obst. Farblich passen sehr gut rote Früchte, z.B. eingelegte Himbeeren oder frische Erdbeeren. Ich habe auch frische Birnen oder Apfelmus verwendet. Alles sehr lecker! Über das Obst kommt wieder eine Schicht zerkrümelter Zwieback, dann wieder Frischkäse, wieder Obst... bis das Glas voll ist. Ganz oben schließt der Frischkäse ab. Diesen kann man noch mit Kakaopulver oder mit Schokostreuseln bestreuen.
Dieses Dessert ist so nahrhaft wie eine ganze Mahlzeit. :-)
Fisch ist super für schnelle Gerichte. Geräucherten Fisch kann man tagelang aufbewahren und ohne zu kochen zu Gemüse oder Brot essen.
Gefrorenen Fisch verarbeite ich am liebsten im aufgetauten Zustand, denn ich mag ihn nicht außen verbrannt und innen gefroren. :-) Ich muss also morgens schon wissen, dass ich abends Fisch kochen werde und den Fisch schonmal auf einen Teller legen, wo der den Tag über auftaut. Aufgetaut ist er wahnsinnig schnell gar, im Gegensatz zu manchem anderen Tier.
Am liebsten esse ich den Fisch so: Fisch in Auflaufform legen. Mit Gewürzen bestreuen und danach mit Semmelbröseln. Darauf kommt noch Butter. 10-20 Minuten im Ofen bei mittlerer Temperatur. Gibt eine schöne Kruste.
Apfelbrei in Auflaufform kippen, dazu Milch, Sahne und/ oder Frischkäse nach Belieben. Würzen kann man mit Vanille, Zimt, Rumaroma, Rosinen oder was man sonst noch mag. Das Ganze dickt man noch an mit Kartoffelmehl je nachdem, wie dick man den Kuchen möchte. Wenige Esslöffel genügen. Das alles rührt man gleich in der Auflaufform zusammen.
Die Krönung des Kuchens sind aber die Streusel. Für diese verknetet man in einer separaten Schüssel Mehl, Butter und Vanille bis der Teig fest und homogen ist. Dann über den Kuchen krümeln und bei mittlerer Hitze so lange backen bis die Krümel anfangen zu bräunen.
Wilde Kartoffeln kennen wir ja schon. Dass man Karotten genauso zubereiten kann, habe ich erst gestern herausgefunden. Das geht so:
- Karotten schälen
- Karotten so zerschneiden, dass die Länge mundgerecht ist und dann nochmal jedes Stück in der Mitte teilen
- Karottenstücke auf ein Backblech legen und gut mit Öl bestreichen
- 20 Minuten im Backofen braten
- dann mit Salz und Gewürzen bestreuen. Ich habe Bärlauch genommen, aber vermutlich sind auch andere grüne Kräuter lecker.
Die Karotten müssen wirklich gut eingefettet sein, sonst trocknen sie oder verbrennen. Sie sind nach 20 Minuten durch, also weich und werden etwas süßlich. Ich esse sie als schnelles Abendessen, aber als Beilage sind sie auch geeignet.
Wie? Die Götterspeise steht hier noch nicht??? Die esse ich seit einer Weile fast täglich. Geht superschnell und wenn man einen riesigen Topf voll macht, kann man tagelang daran mampfen. Wie lang sie sich im Kühlschrank hält, weiß ich nicht, sie ist immer flugs weg. Zwei Tage mindestens.
Man nehme... eigentlich nur Obstsaft und Kartoffelstärke. Die Kunst besteht darin, alles klumpenfrei zusammenzubringen. Am schnellsten geht es, wenn man im Wasserkocher etwas Wasser warm macht (maximal ein Drittel der Gesamtflüssigkeit, es soll ja fruchtig schmecken). Gleichzeitig wärmt man den Puddingtopf (beschichtet!) auf mit einem Großteil des Obstsafts. In einer kleinen Schüssel mischt man mit dem Schneebesen die Kartoffelstärke mit kaltem Saft bis man eine homogene klumpenfreie Mischung erreicht. Dann mischt man die Kartoffelstärkebrühe in den Topf und das heiße Wasser aus dem Wasserkocher und dann ... schön rühren, ganz unten am Boden vor allem! Nur keine Klumpen ansetzen lassen, ist es schon verklumpt, löst sich das nicht mehr. Man lässt das Zeugs blubbernd aufkochen, dann kann man ausschalten und noch eine Weile vor sich hin quellen lassen. Die Götterspeise kommt dann in eine mit kaltem Wasser ausgespülte Puddingform oder gleich in einen tiefen Teller oder eine Müslischüssel. Man kann sie auch gut warm essen. Oder kalt mit Schlagsahne. Ungeduldige können auch flüssige Sahne darüber gießen, ist auch lecker.
Bisher habe ich die Götterspeise mit Orangensaft gemacht oder mit Kirschen(saft) aus dem Glas. Den Kirschpudding habe ich noch mit Pfeffer gewürzt, aber es schmeckt auch ohne. :-) Jeder andere Obstsaft ist auch denkbar. Die Kartoffelstärke ist geschmacklich neutral.
Nudeln abzukochen, das geht ja nebenher. Wenn man weiß, auf welche Stufe man den Herd stellen muss, damit das Nudelwasser nicht überkocht, kann man während des Kochens auch noch etwas anderes erledigen. Soßen sind da heikler, die muss man ständig rühren. Um schnell zu einer Soße (oder etwas Ähnlichem) zu kommen, habe ich verschiedene Varianten entwickelt. Gestern gab es diese Soße:
Über die heißen Nudeln streute ich Käsewürfel. (Ich mag es, wenn sie schmelzen.) Dazu gab es einen Schuss Öl, außerdem Salz, Basilikum, Kerbel und Thymian sowie Oliven. Gut durchrühren.
Natürlich kann man auch andere Gewürze nehmen, die Oliven durch Pilze ersetzen oder das Öl durch Sahne.
Eigentlich liebe ich eher dicke Soßen, die nicht zwischen den Nudeln versickern. :-) Diese gehen am schnellsten, wenn ich zum Soßekochen den schon heißen Nudeltopf und die heiße Herdplatte verwende: einfach den Großteil des Nudelwassers ins Waschbecken kippen außer einem Rest, der der Soßenmenge entspricht, die ich haben möchte. Dann je nach Soße Gewürze, Butter, Käse, Gemüsewürfelchen u.ä. in das restliche Nudelwasser mischen. Das Mehl zum Andicken rührt man in einer separaten Schüssel in kaltem Wasser zu einem dicken Brei an, damit es nicht klumpt. Dann schnell unter das heiße Wasser unterrühren und rühren, rühren, rühren...
Eine halbe Gurke in Würfel schneiden. Naturjoghurt dazu geben und mit einem Esslöffel Honig und je einer Prise der folgenden Gewürze mischen: Ingwer, Rosmarin und Zitronengras. Sehr erfrischend, gerade im Sommer!
Dieses Gericht ist eine Variante von Semmelknödeln, aber schneller gekocht, weil man keinen Wassertopf anheizen muss. Zur Vorbereitung sollte man altes Brot sammeln und trocknen. (Das mache ich sowieso dauernd, denn getrocknetes Brot ist die Grundlage für viele schnelle Gerichte.) Zunächst weicht man dann das Brot in Wasser ein.
Nach fünf bis zehn Minuten hat es sich vollgesogen und dann wird es Zeit, die Pfanne auf den Herd zu stellen, Öl hinein zu gießen (ruhig etwas höher als sonst) und die Platte anzustellen. Während das Öl heiß wird, kippt man das übrige Wasser aus der Brotschüssel, fügt Mehl hinzu und schlägt Eier auf. Auf drei mittelgroße Brotscheiben kann man ein Ei rechnen, plus so viel Mehl bis sich ein halbwegs fester Teig ergibt. An Gewürzen muss unbedingt Salz und Pfeffer dazu, alles andere ist Geschmackssache. Muskat mag ich sehr, aber man kann auch italienisch würzen mit Thymian und anderen grünen Kräutern. Ich hatte noch zufällig einen Rest Schmalz mit Zwiebel und Äpfeln, und das harmonierte sehr gut. Fett im Teig macht die Bratlinge auf jeden Fall knuspriger. Sobald das Öl heiß ist, kleckst man den Teig in handlichen Stücken (Bratlinggröße) in die Pfanne und streicht ihn flach. Sobald die Kruste richtig ist, wendet man auf die andere Seite und drückt nochmal mit dem Pfannwender den Bratling flach.
Wichtig ist dann noch, den Bratling etwas abkühlen zu lassen, bevor man ihn verschlingt. :-)